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Fahrzeuge Fremd
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1-01-1, 1-04-1, 1-12-1, Umweltschutzzug BF, 20-11-1,
Werkfeuerwehr Merck (Sachberater/B-Dienst [TUIS], GW-N/L),
FF Innenstadt (Wache besetzen), RTW 56-83-X, OLRD, DB
Notfallmanager, Schutz- und Bundespolizei
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Einsatzbericht
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Großeinsatz der Darmstädter Feuerwehr
Zwei Einsätze in zwei Tagen
Bereits zum zweiten Mal innerhalb von nicht einmal 48
Stunden wurde von der Darmstädter Feuerwehr- und
Rettungsleitstelle ein Großaufgebot an Einsatzkräften
alarmiert.
Um kurz nach Acht am Abend kam die Meldung, dass auf den
Güterbahnhofsgelände am Darmstädter Hauptbahnhof eine
unbekannte Chemikalie aus einem Behältnis in einem
Güterwaggon auslief.
Nach Alarm- und Ausrückeordnung wurde anschließend von
der Leitstelle die Amtsleitung, die Technische
Einsatzleitung, der Umweltschutzug der Berufsfeuerwehr, der
Gefahrgutzug der Freiwilligen Feuerwehr sowie den
Rettungsdienst, den Notfallmanager der Deutschen Bahn AG und
die Schutz- und Bundespolizei/Bahnpolizei an die
Einsatzstelle beordert.
Da zunächst nicht klar war, um welchen Stoff es sich
handelte, fuhren im Erstschlag nur wenige Kräfte der
Berufsfeuerwehr zur Erkundung an die Einsatzstelle heran,
während der Restverband im Bereitstellungsraum an der
Güterbahnhofeinfahrt verblieb.
Zur Erkundung und Abdichtung des undichten
Transportbehältnisses ging ein Trupp der Berufsfeuerwehr
unter schwerem Atemschutz vor, während jeweils ein weiterer
Trupp von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr in
Bereitstellung blieben.
Parallel zu den laufenden Maßnahmen, nahm die Technische
Einsatzleitung ihre Arbeit auf.
Im Rahmen der TUIS-Stufe 2, ein
Transport-Unfall-Informations- und Hilfeleistungssystem der
Chemischen Industrie, kam ein Fachberater der Werkfeuerwehr
Merck, welche auf Einsätze mit Gefahrgut spezialisiert sind,
ebenfalls an die Einsatzstelle und stand der Einsatzleitung
in beratender Funktion zur Verfügung.
Aufgrund der unabsehbaren Länge des Einsatzes wurde
ebenfalls die Freiwillige Feuerwehr Darmstadt-Innenstadt
alarmiert, um die Hauptwache der Berufsfeuerwehr personell zu
unterstützen.
Den Einsatzkräften gelang es, den Behälter notdürftig
abzudichten, so dass keine weitere Ausbreitung des Gefahrguts
zu befürchten ist.
Die Einsatzstelle wurde übergeben und nach
Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft war auch an diesem
Abend für circa 30 Kräfte der Feuerwehr Arheilgen der Einsatz
gegen 22:00 Uhr beendet.
(mo)
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